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Was gehört in eine Schultüte?

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Endlich ist es soweit – der Tag der Einschulung ist da! Von so manchem künftigen Grundschüler sehnsüchtig, von anderen hingegen eher ängstlich erwartet, feiern Kinder, Eltern, Verwandte und Freunde den Schulanfang mit einem großen Fest. Natürlich darf dabei die Schultüte auf keinen Fall fehlen. Erfahren Sie hier, woher diese schöne Tradition stammt und warum es sinnvoll ist, sie weiterhin zu pflegen. Was außer Süßigkeiten noch in die Zuckertüte gehört, erfahren Sie in diesem Artikel.

Seit wann gibt es die Schultüte?

Tatsächlich bekamen schon im 18. Jahrhundert manche Kinder eine Zuckertüte zum Schulanfang. Damals war dieser Brauch allerdings noch nicht allzu verbreitet, besuchten doch zumeist nur die Jungen der oberen gesellschaftlichen Klasse überhaupt regelmäßig eine Schule. Das änderte sich jedoch im darauffolgenden Jahrhundert, sodass sich der schöne Schultüten-Brauch ab dem 19. Jahrhundert etablierte. Seitdem gehört die Schultüte ebenso zur Einschulung wie der Schulranzen und wird von den Erstklässlern stolz im Arm getragen.

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Sicherlich haben auch Sie irgendwo ein solches Foto von sich, mit Tornister und Zuckertüte, vielleicht neben einer Tafel stehend, auf die mit Kreide geschrieben die Worte „Erster Schultag“ stehen. Doch warum gibt es die Zuckertüten-Tradition überhaupt?

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Im Leben eines jeden Kindes ist der Schulanfang ein bedeutender Umbruch. Es ist nun kein kleines Kindergartenkind mehr, sondern ein Schulkind, welches so wichtige Fertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen lernt. Ihr Kind tritt in eine neue Lebensphase ein, was durch die Übergabe der Zuckertüte symbolisiert wird. Abgesehen davon soll der Inhalt der Tüte Ihrem Kind den Abschied von alten Freunden und Gewohnheiten sowie den Start in eine neue Umgebung versüßen.

Kaufen oder selber basteln – Was ist besser?

Viele Eltern bestehen darauf, die Schultüte für Ihr Kind selbst zu basteln. Manche Mütter (oder auch Väter) besitzen dabei ein großes Geschick und zaubern wahre Kunstwerke, die Erstaunen oder gelegentlich auch Neid hervorrufen.

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Allerdings ist nicht jeder so handwerklich begabt, weshalb ein beträchtlicher Teil der Erstklässler-Eltern auf Bastelsets zurückgreift. Hierbei kaufen Sie entweder nur einen Zuckertüten-Rohling, der nach den Vorstellungen des Schulanfängers verziert wird – oder aber Sie basteln gleich die ganze Tüte aus den vorgegebenen Materialien und nach Anleitung selbst.

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Die meisten Eltern schicken ihr Kind aber mit einer gekauften Schultüte in die erste Klasse. Sie brauchen also kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Sie nicht selber basteln wollen oder können.

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Auch gekaufte Schultüten haben ihre Vorteile: So kann sich Ihr Kind etwa eine Schultüte passend zum Ranzen aussuchen. Schultüten von ScoutMcNeill, Ergobag und anderen Herstellerbilden mit der Schultasche dann ein abgestimmtes Ensemble, was Farbe und Motiv angeht.

Was gehört in eine Schultüte?

In manchen Regionen sagt man heute noch „Zuckertüte“. Dieser Name ist ein deutlicher Hinweis darauf, was traditionell in Schultüten gehört: Süßigkeiten! Die süßen Leckereien dürfen natürlich auch heutzutage nicht fehlen. Dabei sollten Sie jedoch nicht einfach irgendetwas hineinfüllen.

Unsere Tipps helfen Ihnen dabei, den passenden Naschkram auszuwählen:

  • Wählen Sie Süßigkeiten aus, die Ihr Kind am liebsten isst.
  • Diese sollten immer verpackt sein, damit sie nicht an den anderen Geschenken festkleben.
  • Wenn es am Tag der Einschulung heiß werden soll, besser keine Schokolade einpacken.
  • Besser geeignet sind Gummibärchen, Weingummis, Bonbons oder Lollis.
  • Anstatt von klassischen Süßigkeiten lassen sich auch gesunde Leckereien wie beispielsweise Rosinen und andere Trockenfrüchte oder Nüsse eintüten.
  • Auch thematisch passende Leckereien wie beispielsweise Buchstabenkekse eignen sich gut.
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Praktisches für die Zuckertüte

Wie andere Kinder aus seiner Klasse wird auch Ihr Grundschüler nicht nur Zuckerzeug in seiner Tüte vorfinden. Mittlerweile hat es sich eingebürgert, außerdem praktische Dinge für die Schule sowie Spielzeuge und Bücher mit einzupacken. Besonders empfehlenswert sind dabei diese Vorschläge:

  • Trinkflasche und Brotdose (vielleicht passend zum Schulranzen)
  • Portemonnaie für Kleingeld und Fahrkarte, etwa zum Umhängen
  • ein Schlüsselband mit eigenen Schlüsseln für die Haustür und fürs Fahrradschloss
  • einen kleinen Regenschirm
  • ein Freundebuch
  • etwas zum Spielen für die Pause: Fußball, Springseil o. ä.
  • hübsche Zopfgummis und Haarspangen für die Mädchen
  • besondere Stifte (z. B. Aquarellstifte oder welche, die die Farbe wechseln)
  • Bastelmaterial
  • kleine Gesellschaftsspiele zum Mitnehmen (z. B. Solitär, Kartenspiele)
  • Rätselhefte für die erste Klasse
  • Bücher für Leseanfänger (1. Lesestufe)
  • Hörspiel-CDs
  • Schleichtiere (je nach Vorliebe Bauernhoftiere, Wildtiere, Dinosaurier etc.)
  • kleine Lego- oder Playmobilsets

Außerdem können Sie richtig kreativ werden und Ihrem Schulanfänger Gutscheine für einen gemeinsamen Ausflug, ein Abo für eine bestimmte Kinderzeitschrift oder eine Mitgliedschaft in einem Sportverein schenken. Das sind bleibende Geschenke, von denen Ihr Kind noch lange etwas haben wird.

Was darf die Schultüte mitsamt Inhalt kosten?

Wie viel Geld Sie für die Schultüte ausgeben, bleibt ganz Ihnen und Ihrem Geldbeutel überlassen. Lassen Sie sich nicht von anderen Eltern aus der Klasse Ihres Kindes verunsichern, wenn diese mehrere hundert Euro ausgeben: Das ist nicht notwendig und niemand muss einen Wettbewerb darum starten, wer die teuersten und besten Sachen eingepackt hat.

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Überlegen Sie stattdessen, was Ihr Kind sich wirklich wünscht und was es zum Schulanfang gut gebrauchen kann. In der Regel dürfte sich der Schultüten-Inhalt im preislichen Rahmen zwischen 40 und 100 Euro bewegen.

Tipps für das richtige Packen

Die charakteristische Form der Zuckertüte macht ein Einfüllen sperriger Dinge schwierig. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, den vorhandenen Platz optimal zu nutzen:

  • Spitze füllen, beispielsweise mit einem Regenschirm
  • alternativ ausstopfen, etwa mit Papier
  • schwere und größere Geschenke immer nach unten packen
  • leichte und zerbrechliche Dinge kommen immer nach oben
  • Lücken füllen, beispielsweise mit buntem Krepppapier und losen Süßigkeiten
  • nur verpackte Süßigkeiten verwenden
  • aufs Gewicht achten: Ihr Kind muss die Tüte noch selbst tragen können.

Schultüten werden mit buntem Krepppapier und einer Schleife verschlossen. Damit das Papier nicht reißt, sollte der Inhalt nicht herausquellen oder hervorstehen.

Über Angelina Dankesreiter

Als Quereinsteigerin von der Backstube direkt in unser Kundenserviceteam, ist Angelina seit Januar 2021 bei uns tätig. Mit ihrer offenen Art und ihre schnellen Auffassungsgabe kümmert sich Angelina sorgfältig um jegliche Kundenanliegen. Im Falle einer Reklamation übernimmt sie die Korrespondenz mit dem Hersteller und bemüht sich die Reklamation nach den Wünschen des Kunden abzuschließen. Bei Beratungen am Telefon gibt Angelina gerne ausführliche und detaillierte Informationen und führt diese so individuell, wie am Telefon möglich. Ihr Spezialgebiet sind Schulranzen und Freizeitrucksäcke. Wünschenswert für die Zukunft wäre eine wöchentliche Kostprobe Ihrer Fähigkeiten als Konditormeisterin.