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Pause in der Schule sinnvoll nutzen

« Die kleine Auszeit zwischendurch »

„Mach mal Pause!“, ist eine Empfehlung, die nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche von Zeit zu Zeit annehmen sollten. Der Körper sendet eindeutige Signale, wenn er nach einer Auszeit verlangt, doch oft werden diese Hinweise bereits im Kindesalter ignoriert. Körperliches Unwohlsein, Müdigkeit, mangelnde Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sind dann die Folge. Pausen nämlich sind unerlässlich für Körper und Geist gleichermaßen, um beide in Einklang zu bringen und im Gleichgewicht zu halten. Pausen in der Schule sind wichtige Erholungsphasen für Kinder, die auch als solche genutzt werden sollten.

Wann und wie oft Pausen machen?

Produktiv und konzentriert arbeiten ist nur begrenzt möglich, etwa 90 bis 120 Minuten ohne Unterbrechung, dann verlangt der Körper nach einer Auszeit. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass es Zeit für eine Unterbrechung der Arbeit ist. Typische Anzeichen sind verspannte Nackenmuskulatur, nachlassende Konzentrationsfähigkeit, Müdigkeit oder Rastlosigkeit. Auch wenn solche Anzeichen individuell auftreten, haben sie die gleiche Ursache: Die Energiereserven sind aufgebraucht. Es ist Zeit für eine Pause, um den „Akku“ wieder aufzuladen. Die Pause sinnvoll nutzen bedeutet, dem Körper das zu geben, was er braucht, um sich wieder wohlzufühlen und leistungsfähig zu sein – das gilt auch für die Schule.

Schulkinder sitzen auf Treppe

Die Schulpause – wichtige Auszeit zwischen den Unterrichtsstunden

Jedes Bundesland und alle Schulen sind im Grunde genommen dazu berechtigt, die Pausenzeiten selbst zu bestimmen und zu regeln. Diese sind zum einen abhängig vom Zeitpunkt des Unterrichtsbeginns am Morgen und vom Schultyp. In Grundschulen, wo der Unterricht in Blöcke aufgeteilt ist, gibt es meist andere Zeiten für die Schulpause als an einer weiterführenden Schule, an der die Kinder zwischen den Unterrichtsstunden häufig den Klassenraum wechseln müssen. Schulunabhängig gibt es normalerweise nach zwei bis drei Schulstunden eine größere Schulpause von fünfzehn bis dreißig Minuten, die oft auch als „Hofpause“ bezeichnet wird. Die Schulkinder werden dabei aufgefordert, die Klassenzimmer und das Schulgebäude zu verlassen und nach Draußen an die frische Luft zu gehen. An Ganztagsschulen mit Essensangebot gibt es nach Ende des Vormittagsunterrichts eine Mittagspause, während der das Mittagessen gemeinsam eingenommen wird.

Kinder spielen Fußballl im Park
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Topfit in die nächste Unterrichtsstunde

Lehrer sollten darauf achten, dass die Kinder und Jugendlichen die Pause in der Schule zur Erholung nutzen. Die Pause sinnvoll nutzen heißt abschalten, einfach für eine Weile nichts tun müssen. Ein Schulkind, das während dieser Erholungsphase für die nachfolgende Unterrichtsstunde zu lernen versucht, nutzt die Zeit nicht sinnvoll. Im Gegenteil! Wer Pause macht, lernt besser. Dies ergab eine Studie der Harvard Business School. Es heißt, dass eine längere Schulpause von zwanzig bis dreißig Minuten vor einer Klassenarbeit, sowie regelmäßige kurze Auszeiten zwischendurch, sich positiv auf die Leistungen der Schüler auswirken.

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Zeit für Entspannung und Regeneration

Die Pause in der Schule erhält die Leistungsfähigkeit und – langfristig gesehen – auch die Gesundheit. Die Schulpause ermöglicht Abstand und hilft dabei, den Kopf wieder frei zu bekommen. Der menschliche Körper nutzt solche kostbaren kleinen Unterbrechungen dazu, vorhandene Stresshormone abzubauen, die über kurz oder lang zu Herz- und Kreislaufproblemen führen können. Nach einer Erholungsphase gelingt es dem Schüler oder der Schülerin vielleicht auch, Dinge klarer zu sehen und neue Lösungsansätze für eventuelle Probleme zu finden.

Kinder unterhalten sich in der Pause
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Freiraum für individuelle Gestaltung

Jeder Mensch – ob jung oder alt – erholt sich anders. Während der eine Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten benötigt, verlangt der andere nach Bewegung und körperlicher Aktivität. Wieder andere brauchen soziale Kontakte und Gespräche mit Freunden für eine gelungene und erholsame Pausenzeit. Die unterschiedlichen Bedürfnisse sind abhängig von Charakter und Wesen des Einzelnen. Jüngere Schulkinder haben meist einen größeren Bewegungsdrang als ältere. Deshalb sind gerade an Grundschulen Bewegungs- und Spielangebote hilfreich, um die Pause sinnvoll zu nutzen. Neben Stelzen, Balanciergeräten, Einrad, Roller oder Rollbrett bieten Wurf-, Hüpf- und Ballspiele Gelegenheit zu aktiver Bewegung an der frischen Luft.

Gesundes Pausenbrot bringt neuen Schwung

Jedes Schulkind sollte die Pause in der Schule auch zum Essen und Trinken nutzen, denn Körper und Geist brauchen neue Energie. Ein gesundes Pausenbrot und Getränke heben nicht nur die Stimmung, sondern sorgen dafür, dass das enorm geforderte Gehirn des Kindes wieder optimal arbeiten kann und zu Höchstleistungen fähig ist. Eltern sollten bei der Zusammenstellung des Pausenproviants ihrer Kinder auf gesunde Bestandteile achten. Vollkornbrot beispielsweise enthält mehr Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe als Weißmehlprodukte. Gemüse, Obst und Nüsse zum Knabbern sind nicht nur ein gesunder, sondern auch kunterbunter Snack und werden schon deshalb vom Kind sicher nicht verschmäht. Milchprodukte und Wurst liefern Kalzium und Eiweiß. Eine abwechslungsreich gefüllte Essensbox, deren Inhalt immer wieder variiert, wird bei jedem Schulkind für gute Laune und Vorfreude sorgen.

Kinder beim Pausenbrot
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Auch auf die richtigen Getränke müssen Eltern achten, damit ihr Kind ausreichend mit Flüssigkeit versorgt wird. Getränke sollten nicht zu viel Zucker enthalten, denn der lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und genauso schnell wieder sinken. Heißhungerattacken sind die Folge. Ideal sind Wasser, Tee oder Saftschorlen mit geringem Zuckergehalt. Ausreichend Trinken und ein gesundes Pausenbrot sorgen dafür, dass das Kind lange satt, konzentriert und fit bleibt. Eltern sollten ihrer Tochter oder ihrem Sohn erklären, wie wichtig die Pause in der Schule ist und warum sie auf jeden Fall als Auszeit dienen sollten. Mit einer bunt und gesund gefüllten Brotdose wird der Energiebedarf des Schulkindes gedeckt. Achten Sie auch auf ausreichend Trinken! Hierfür sollten Sie Ihrem Nachwuchs eine praktische Trinkflasche mitgeben. Sowohl Brotbox als auch Kinderflaschen finden in modernen Schulranzen viel Platz.

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Über Irem Ertürk

Als erste Auszubildende im Kundenservice ist unsere Irem seit September 2019 tätig. Im Unternehmen unterstützt uns Irem bei allen täglich anfallenden Aufgaben. Sie berät Euch am Telefon und per E-Mail und nimmt sich gerne auch allen weiteren Anliegen an. Bei besonders hohem Arbeitsaufkommen unterstützt sie Jasmin und Nicole bei der Retouren- und Reklamationsbearbeitung. Damit Irem einen umfassenden Einblick in das Aufgabengebiet bekommt, möchten wir sie bei allen Vorgängen integrieren und anleiten. Wir hoffen natürlich das Irem uns auch nach Ihrer Ausbildung erhalten bleibt.