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Checkliste für Schulutensilien

« Was alles in den Ranzen muss »

Bald ist es soweit: Nun kommt auch Ihr Kind in die Schule und ist ein stolzes Schulkind. Bevor es zum ersten Mal in den Klassenraum geht, muss allerdings der neue Schulranzen gepackt werden. Welche Schulutensilien gehören hinein? Auf welche kann man getrost verzichten? Und woher weiß man eigentlich, was das Kind tatsächlich braucht? Unsere praktische Checkliste gibt Ihnen einen Überblick, was unbedingt in den Schulranzen muss – am besten einfach ausdrucken und abhaken!

Die wichtigsten Utensilien

Zunächst einmal sind natürlich alle Schulutensilien unverzichtbar, die Kinder benötigen, um Lesen und Schreiben zu lernen. Deshalb tauchen diese gleich an erster Stelle unserer Checkliste auf. Welche Schulutensilien und welches Zubehör für den Schulalltag die Schule Ihres Kindes tatsächlich fordert, liegt in der Grundschule auch im Ermessen der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers.

In der Regel bekommen Sie deswegen vor Beginn des neuen Schuljahres oder in der ersten Woche eine Liste mit den gewünschten Schulutensilien von den Lehrkräften.

In jedem Fall benötigt Ihr Nachwuchs folgende Basics:

Das Schulmäppchen

Das schicke Mäppchen enthält alle Schreibutensilien. Für die Grundschule wählen Sie am besten ein praktisches Federmäppchen, in dem sich Füller, Stifte, Lineal, Anspitzer und Radiergummi übersichtlich einsortieren lassen. Grundschüler behalten so besser den Überblick, wo sich was befindet und müssen nicht erst lange nach einem bestimmten Stift suchen.

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Ab der vierten Klasse werden coole Schlampermäppchen immer beliebter. Diese sind unübersichtlicher, allerdings braucht ihr Schulkind in diesem Alter nicht mehr so viele Buntstifte in verschiedenen Farben und ist zudem viel selbstständiger.

Stifte und Schreibzubehör

Ins Federmäppchen gehören unbedingt:

  • ein Füller oder Tintenroller
  • zwei dicke Schreiblernbleistifte
  • weiche Bleistifte
  • verschiedenfarbige Buntstifte
  • ebensolche Filzstifte
  • ein Lineal
  • ein Anspitzer für dünne und dicke Stifte
  • ein Radiergummi
  • Tintenpatronen zum Wechseln

Mit welchem Füller oder Tintenroller Ihr Schulanfänger am besten zurechtkommt, sollten Sie vor Schulbeginn direkt im Schreibwarengeschäft ausprobieren – die Vorlieben sind durchaus unterschiedlich.

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Oft nutzen Schulkinder auch keinen Füller, um Schreiben zu lernen, sondern bringen die ersten Buchstaben mit Schreiblernbleistiften auf das Papier. Denn diese Stifte sind für den Einstieg leichter zu führen, außerdem schmieren sie nicht und die Bleistiftstriche lassen sich wegradieren. Achten Sie darauf, dass bei den Buntstiften stets alle Hauptfarben – rot, blau, grün, gelb, braun, violett – vorhanden sind, da diese im Unterricht gebraucht werden.

Hefte und Heftebox

In der Grundschule verwendet man für die Fächer Deutsch und Mathe üblicherweise Schulhefte im Format A5 in unterschiedlichen Lineaturen. Häufig im Deutschunterricht der ersten Klasse verwendete Lineaturen sind 0,1 oder auch SL, die den Kindern das Schreiben innerhalb von Linien erleichtern sollen.

Manche Grundschullehrer möchten für die ersten Monate auch spezielle Schreiblernhefte verwenden, die im Format A4 gehalten sind.

Viele Erstklässler schreiben noch sehr groß, weshalb der Platz in den kleinen Heften zu Beginn noch nicht ausreicht. Für den Anfangsunterricht in Mathematik werden gern so genannte Zahlenlernhefte genutzt, später dann A5-Hefte in der Lineatur 8f. Ein so genanntes Wörterheft braucht Ihr Nachwuchs meist erst in der zweiten Klasse. Hier werden die Lernwörter wie in einem Lexikon eingetragen. Packen Sie die Hefte nicht direkt in den Ranzen, sondern in eine extra Heftebox – dann bleiben sie knickfrei und Ihr Kind findet sie schneller wieder.

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Tipp: Sämtliche Schulhefte sollten noch von den Eltern beschriftet und mit einem Schutzumschlag versehen werden. Damit die Kinder das benötigte Heft wiederfinden, verlangt die Schule für jedes Fach eine bestimmte Farbe. Das kann beispielsweise rot für Deutsch und blau für Mathe sein.

Hefter und Schreibblöcke

Ebenfalls unverzichtbare Schulutensilien sind Hefter, wobei für jedes Schulfach eine bestimmte Farbe benötigt wird. Häufig ist dies rot für Deutsch, blau für Mathe, grün für Sachkunde, gelb für Musik und orange für Religion bzw. für den Ersatzunterricht. Diese Hefter sind im A4-Format und für das Abheften von Arbeitsblättern gedacht, weshalb Sie außerdem noch je eine Prospekthülle einheften sollten.

Papphefter sind umweltfreundlicher als Schnellhefter aus Plastik. Ab Klasse 2 werden außerdem häufig Schreibblöcke im Format A4 mit der Lineatur 2 oder 3 gefordert, die gerne zum Schreiben von Geschichten, von Diktaten oder in Projektwochen verwendet werden.

Schulbücher und Arbeitshefte

In der Regel stellt die Schule benötigte Schulbücher, Arbeitshefte werden oft ebenfalls von der Schule angeschafft, dafür müssen aber die Eltern zumindest anteilig aufkommen. Die Bücher werden meist in der ersten Schulwoche ausgegeben und müssen mit einem Schutzumschlag versehen werden. Auch hier müssen für die einzelnen Fächer bestimmte Farben verwendet werden.

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Die Umschläge kaufen Sie entweder einzeln oder verwenden so genannte Bücherfolie, die es zum Selbstschneiden in Rollenform gibt. Manche Schreibwarengeschäfte bieten zum Schuljahresbeginn zudem das preislich günstige Einschlagen der Bücher und Arbeitshefte an.

Schulzubehör für Werken und Kunst

Für den Werk- und Kunstunterricht benötigen die Schulkinder diese Schulutensilien:

  • eine waschbare Schürze zum Binden
  • einen Malkasten (meist wird ein Tuschkasten verlangt)
  • ein Pinselset mit verschiedenen runden und flachen Pinseln
  • eine Mischpalette
  • einen Wasserbecher
  • Wachsmalfarben
  • verschiedenfarbige Knete
  • eine gute Schere
  • ein Klebestift
  • eine A3 Sammelmappe
  • Zeichenblöcke, A4 und A3 (ab 100 Gramm)
  • Tonpapier, Buntpapier

Fragen Sie die Klassenlehrerin Ihres Kindes, ob die genannten Schulutensilien im Klassenset gekauft werden. Manche Schulen bieten dies an, damit alle Kinder mit den gleichen Materialien arbeiten können. Die Eltern zahlen lediglich einen Beitrag in Höhe von rund fünf bis zehn Euro pro Person.

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Organisatorischer Schulbedarf

Damit das Lernen in der Grundschule klappt, ist eine gute Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern unverzichtbar. Hierbei unterstützen organisatorische Hilfsmittel, mit denen Hausaufgaben und Informationszettel hoffentlich nicht mehr verloren gehen.

Hausaufgabenheft

Zu den unverzichtbaren Schulutensilien gehört das Hausaufgabenheft, welches ab dem ersten Tag nicht im Schulranzen fehlen darf. Im Hausaufgabenheft werden nicht nur die Hausaufgaben eingetragen, es dient oft auch dem Informationsaustausch zwischen Lehrkräften und Eltern. Deshalb sollte das Heft nicht zu klein sein – optimal ist das Format A5 – zudem sorgt eine Ringheftung dafür, dass es nicht so schnell kaputtgeht.

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In der ersten Klasse sollten Sie auf ein Hausaufgabenheft zurückgreifen, indem die einzelnen Schulfächer durch Symbole dargestellt sind. Dies erleichtert Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn die Orientierung.

Postmappe

Selbst im digitalen Zeitalter nutzen viele Lehrer für die Elternkommunikation immer noch Zettel, die ausgegeben werden (z. B. Erlaubniszettel für Schulausflüge) und gerne ganz unten im Ranzen landen oder gar verloren gehen. Schulbedarf wie eine Postmappe im A4-Format sorgt diesbezüglich für Ordnung.

Oft wird zur Kommunikation zwischen pädagogischem Personal und Eltern zudem ein kleines Notizheft genutzt.

Weiterer Schulbedarf

Nun benötigen Schulkinder nicht nur die genannten Schulutensilien, die unmittelbar fürs Lernen wichtig sind. Welches Schulzubehör noch unverzichtbar ist, lesen Sie in diesem Abschnitt.

Brotbox und Trinkflasche

In Zeiten von Ganztagsschule und steigendem Bedarf an Nachmittagsbetreuung brauchen selbst Erstklässler schon eine Brotdose sowie eine Trinkflasche – zumal nicht alle Schulen eine adäquate Mittagsversorgung anbieten. Die Brotbox sollte einen für Ihr Kind leicht zu betätigenden Verschluss haben, von Vorteil sind zudem Boxen mit unterteilten Fächern.

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Viele Brotdosen bestehen aus buntem Kunststoff, der sehr robust und haltbar ist. Die Trinkflasche sollte für Grundschüler besser noch nicht aus Glas sein, da dieses leicht brechen kann. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob das gewünschte Modell auch in den Schulranzen passt.

Geldbörse

Zum Schulbedarf gehört natürlich auch eine Geldbörse, sofern Ihr Kind darin sein Schülerticket für den öffentlichen Nahverkehr oder das Geld fürs Mittagessen transportieren muss.

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Doch auch in der ersten Klasse kann das eigene Portemonnaie schon zu den wichtigen Schulutensilien zählen, wenn Arbeitsmaterialien oder Ausflüge nämlich in bar bei der Lehrkraft zu bezahlen sind. Die Geldbörse sollte ein Sichtfenster fürs Schülerticket haben und ein sicher zu schließendes Fach.

Regenschutz

Nicht direkt zu den Schulutensilien gehört ein Regenschutz für Ranzen und Schulkind. Nichtsdestotrotz ist dieser unverzichtbar. Fast jeder Schulranzen-Hersteller bietet eigene, passende Regenhüllen für die jeweiligen Ranzenmodelle an. Diese lassen sich im Handumdrehen aufziehen und schützen sowohl den Ranzen als auch dessen Inhalt vor dem Nasswerden. Für den Nachwuchs empfiehlt sich ein Regenschirm, der sich einfach zusammenklappen und in den Seitentaschen des Ranzens verstaut werden kann.

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Sie sehen, in der Schule werden ganz schön viele Schulutensilien benötigt, die Ihre Tochter oder Ihr Sohn einpacken muss. Damit Ihrem Nachwuchs das Ranzenpacken leichter fällt, können Sie eine Packliste schreiben (eventuell nach Tagen und Stundenplänen geordnet), diese laminieren und Ihrem Schulkind vorlegen.

Die Kinder müssen nun die benötigten Dinge nur noch ablesen, einpacken und anschließend mit einem Filzstift abhaken. So wird garantiert nichts mehr vergessen.

Über Nicole Harlander

Als Teamleitung im Kundenservice ist unsere Nicole seit März 2020 tätig, jedoch ist Sie bereits seit mehr als 7 Jahren im Customer-Relationship-Team von Southbag. Alles hat auf dem Münchner Oktoberfest begonnen, als Sie über einen Job unseren Chef kennenlernte, daraufhin eine kurze Bewerbung verfasste, zum Vorstellungsgespräch kam und knapp einen Monat später bereits ein Teil des Southbag-Teams war. Seitdem ist Sie für jeden Spaß zu haben! Im Unternehmen koordiniert Nicole das Kundenservice Team, ist die Schnittstelle zum Lager und kümmert sich sorgfältig um Kundenreklamationen. Berät Euch aber auch gerne am Telefon und per E-Mail zu all Euren Anliegen, speziell bei Fragen zu Koffern und Outdoorrucksäcken ist sie die richtige Ansprechpartnerin. Nebenbei informiert sie Euch auf Instagram (@southbag) über Neuheiten, Wissenswertes und Infos über Southbag. Schaut gerne mal vorbei!