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Vorteile & Voraussetzungen für altersgemischte Klassen

An vielen Schulen gibt es aktuell das so genannte jahrgangsübergreifende Lernen. Und das nicht nur an den Montessori- oder Jenaplanpädagogik orientierten Schulen, sondern auch an staatlichen Regelschulen. Besonders in den Grundschuljahren setzen häufig die Schulen auf diese Art vom Lernen. Das Schulkonzept aus den Großmutterzeiten erlebt ein Comeback. Welche Vorteile & Voraussetzungen für altersgemischte Klassen gibt es?Wie profitieren die Schulkids davon. Und welche Herausforderungen stellt dieses für die Lehrer dar?

Wie profitieren die Kids von den gemischten Klassen?

Im Vordergrund vom jahrgangsübergreifenden Lernen steht das Miteinander-Lernen von Schülern unterschiedlichen Alters sowie unterschiedlichen Leistungsniveaus. Zudem sollen die Kids die Möglichkeit bekommen sich im eigenen Lerntempo den Lernstoff anzueignen. Dabei können die Schulkids, die etwas mehr Zeit brauchen, um den Stoff zu verinnerlichen, länger in der Klasse verweilen. Sie müssen sich nicht an eine neue Schulklasse gewöhnen, sondern bleiben in der vertrauten Schüler-Gruppe. Auch als Sitzenbleiben zählt das sogenannte "Verweilen" nicht. Schulkids, die hingegen in einem schnelleren Tempo lernen, können früher als nach vier Jahren in die weiterführende Schule übertreten. Vom Miteinander-Lernen sollen sowohl die Kleinen als auch die größeren Kids in den altersgemischten Klassen profitieren. Die Jüngeren bekommen von den Großen den Stoff meist verständlicher erklärt als von Erwachsenen. Gleichzeitig wiederholen die großen Grundschulkids den erlernten Stoff. Zudem fühlen sie sich dabei groß und merken, wie viel sie bereits gelernt haben. Auch das soziale Miteinander und ein höheres Maß an Individualität werden in den altersgemischten Klassen mehr gefördert.

Ein besserer Personalschlüssel und geschulte Pädagogen sind erforderlich

Die Vorteile des jahrgangsübergreifenden Lernens für die Schulkids liegen also auf der Hand. Doch wie schaut es für die Lehrer aus? Die Art des Unterrichtes ist hier anders, als in den altershomogenen Klassen. Die Lehrkraft kann nicht gleichzeitig über 20 Kindern etwas erklären, wie dies im Frontalunterricht in den altershomogenen Klassen der Fall ist. Auf jedes Kind muss individuell eingegangen werden. Auf diese Unterrichtsart müssen die Pädagogen vorbereitet sowie ein besserer Personalschlüssel gewährt werden. Und natürlich müssen die Lehrkräfte die erzieherische Verantwortung übernehmen wollen. Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, sollten die Schulen es in Frage stellen, ob es sich lohnt, auf das jahrgangsübergreifende Lernen umzusteigen.

©fotolia.com/Tatyana Gladskih

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