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Sitzenbleiben - ein Weltuntergang?

Das Schuljahr 2017-2018 neigt sich seinem Ende zu. Und bald bekommen die Schulkids ihre Jahreszeugnisse. Manche Schulkids freuen sich bereits darauf und sehen es als Belohnung für Ihre Leistungen. Denn meistens ahnen Schulkinder und ihre Eltern, was im Jahreszeugnis stehen wird. Auch schlechte Zeugnisse sind in der Regel keine große Überraschung. Doch was, wenn es in dem Jahreszeugnis steht, dass das Kind in die nächsthöhere Schulklasse aufgrund schlechter Leistungen nicht versetzt werden kann? Ist das Ergebnis von einem schlechten Schuljahr - das Sitzenbleiben - ein Weltuntergang? Und müssen Sie Ihr Kind dafür bestrafen?

Kids fürs Sitzenbleiben bestrafen?

Für viele Eltern ist es eine Katastrophe, wenn ihr Nachwuchs eine Ehrenrunde drehen muss. Jedoch kann Schimpfen und Bestrafen die Motivation nur weiter sinken lassen und zu einem kontinuierlichen Leistungsabfall führen. Zudem freut sich kein Schulkind über schlechte Noten, über das Sitzenbleiben oder Schulwechsel als Alternative zur Ehrenrunde. Die meisten Schüler bekommen das Gefühl der Beschämung und müssen es verarbeiten. Diese Situation ist für die Schulkids eine Strafe genug. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern Verständnis zeigen und das Kind unterstützen. In einem Gespräch sollten Eltern die Gründe für das Sitzenbleiben aufzeigen. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass sich daraus auch gewisse Vorteile ergeben. Um das neue Schuljahr mit voller Energie zu starten muss Ihr Sprössling Mut und Motivation sammeln.

Welche Vorteile hat die Ehrenrunde?

Um einen guten Ausbildungs- oder Studienplatz zu bekommen, ist heutzutage ein guter Schulabschluss wichtig. Durch das Sitzenbleiben erhalten Schüler eine zweite Chance, den Lehrstoff besser zu verstehen und einen besseren Schulabschluss zu schaffen. Oft lernt man aus den eigenen Fehlern und strengt sich in den weiteren Schuljahren mehr an. Da das Sitzenbleiben eine Chance für einen Neustart darstellt, nehmen einige Schüler diese Möglichkeit sogar freiwillig in Anspruch. Manchmal wird man dann auch von anderen Lehrern unterrichtet und somit ist der eventuell gesetzte Stempel "Schlechter Schüler" weg. Und nicht nur den Stoff von einem oder zwei Fächern, die einem im letzten Schuljahr besonders schwer gefallen sind, sondern den Stoff von allen Fächern kann der Schüler in einer zweiten Runde besser verinnerlichen, die Zusammenhänge besser verstehen und bessere Noten erzielen. Somit bekommen die Sitzenbleiber auch eine gute Chance von einem schlechten zu einem guten Schüler zu werden und dadurch Selbstbewusstsein zu gewinnen. Und dies ist eine sehr gute Grundlage, auf der sich auch weitere erfolgreiche Schuljahre aufbauen lassen.

Nachteile vom Sitzenbleiben

Selbstverständlich bringt die Ehrenrunde auch bestimmte Nachteile mit sich. Im Unterricht sitzt der Sitzenbleiber nicht mehr mit seinen Klassenfreunden, sondern muss sich in eine neue Schülergruppe integrieren. Die Mitschüler sind meist um ein Jahr jünger. Der Altersunterschied könnte abgrenzen. Die Nachteile vom Sitzenbleiben sind also in erster Linie mit sozialen Hürden verbunden. Zudem muss der Schüler den Willen haben, seine zweite Chance sinnvoll zu nutzen um sich in seinen Leistungen zu bessern. Denn wenn man das Wiederholen des Schuljahres nur als Strafe sieht und gar keine Lust darauf hat, sich anzustrengen, dann bringt das Sitzenbleiben in der Regel nichts.

Fazit

Das Sitzenbleiben kann sich kaum pauschal positiv oder negativ auf die schulische Laufbahn eines Kindes auswirken. Doch das ist sicher kein Weltuntergang, wenn Ihr Kind ein Schuljahr wiederholen muss. Wichtig ist aber ein offenes Gespräch mit dem Nachwuchs. Zudem falls zwischen dem Sitzenbleiben und einem Schulwechsel zu entscheiden ist, sollten Sie Ihren Nachwuchs auf jeden Fall über seine Zukunft mitbestimmen lassen.

©FOTOLIA.COM/grafikplusfoto

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