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Schulferien verlängern und die Reisekasse schonen?

Bekanntlich sind die Urlaubsreisen in der Ferienzeit deutlich teurer als in der sogenannten "Nebensaison". Aufgrund der günstigeren Preise geraten Eltern oft in Versuchung die Ferien der eigenen Sprösslinge eigenmächtig zu verlängern. Dies könnte die Reisekasse der Familie spürbar schonen. Doch ist das Fehlen in der Schule unmittelbar vor dem offiziellen Ferienbeginn oder nach den Ferien eine harmlose Kleinigkeit? Die Schulferien verlängern und die Reisekasse schonen? Ist das wirklich eine gute Lösung? Mit welchen Folgen müssen die Eltern rechnen?

In Deutschland besteht eine Schulpflicht

Auch wenn kurz vor den Ferien oder nach den Ferien in der Schule "nicht mehr viel los" ist, besteht in Deutschland eine Schulpflicht. Die Eltern der schulpflichtigen Kinder müssen dafür Sorge tragen, dass ihre Kinder in die Schule gehen. Die eigenmächtige Verlängerung der Ferien ist nicht so harmlos, wie sie scheint. Diese stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und könnte ziemlich teuer werden. Die Folgen vom Schwänzen können von einer Verwarnung bis hin zu einer Geldstrafe reichen. Die Höhe der Bußgelder schwanken je nach Bundesland, können aber sogar bei über 2000 € liegen. So könnte die Höhe der Geldstrafe die Ersparnis durch die günstigeren Urlaubspreise übersteigen. Dann müsste man sogar noch tiefer in den Geldbeutel greifen.

Schummel-Ferien vermitteln den Kids ein falsches Verhaltensmuster

Außer der Gefahr eine Geldstrafe zahlen zu müssen, sollte man als Eltern auch den moralischen Aspekt der so genannten "Schummel-Ferien" in Betracht ziehen. Wenn die Kinder für die Urlaubszeit in der Schule krank gemeldet werden, können sie Ihre Eindrücke vom Urlaub nicht mit ihren Mitschülern und Lehrern teilen. Anstatt dessen können sie nur Lügengeschichten von ihrer Krankheit erzählen. Vor allem  den Kleineren fällt es schwer die Wahrheit zu verschweigen, aber auch die älteren Schüler fühlen sich dabei sicherlich unwohl. Die Kindererziehung erfolgt unter anderem durch das eigene Musterverhalten. Nehmen die Eltern als Erziehungsberechtigte die Schulpflicht nicht ernst, können sie von ihren Kindern kaum ein anderes Verhalten gegenüber der Schulpflicht erwarten.

In Ausnahmefällen eine Freistellung vom Unterricht beantragen

In wenigen Ausnahmefällen kann eine Freistellung vom Unterricht in der Schule beantragt werden. Dies gilt für Hochzeiten oder Todesfälle der Familienangehörigen. Solche Anträge werden in der Regel von der Schule ohne Probleme genehmigt.

©ISTOCK.COM/BEN BLANKENBURG

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