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Das größte Volksfest der Welt - das Oktoberfest

Boid geh ma "auf d‘Wiesn". Mundartig wird als "Wiesn" das traditionsreiche Oktoberfest in München bezeichnet. Traditionell beginnt die Wiesn am Samstag nach dem 15.09. und endet am ersten Oktober-Sonntag. Das größte Volksfest der Welt - das Oktoberfest - startet dieses Jahr am 16.09.2017 und dauert 2 Tage länger als sonst. Da der Feiertag am 03.10. dieses Jahr auf einen Dienstag fällt, wird das Oktoberfest nicht am Sonntag wie üblich, sondern am Dienstag den 03.10.2017 enden. Das Münchener Oktoberfest ist weltweit bekannt, doch seine Geschichte und Traditionen kennt bestimmt nicht jeder.

Geschichte vom Oktoberfest

Am 12.10.1810 heiratete der Kronprinz Ludwig die Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Zahlreiche Feiern fanden anlässlich der Hochzeit in München statt. Am 17.10.1810 wurde zu Ehren des Brautpaares auf einem Festplatz, der damals noch am Stadtrand lag, ein Pferderennen veranstaltet. Der Festplatz wurde nach dem Namen der Prinzessin benannt und heißt seither Theresienwiese. Das bayerische Königshaus beschloss aufgrund der großen Begeisterung in der Bevölkerung das Fest ein Jahr später zu wiederholen. Diesmal war der "Landwirtschaftliche Verein in Bayern" der Veranstalter und nutzte die Gelegenheit bäuerliche Leistungen zu präsentieren. Während nach 1938 das Pferderennen von der Wiesn aus organisatorischen Gründen verschwand, findet die landwirtschaftliche Ausstellung bis heute alle vier Jahre im südlichen Bereich des Oktoberfestes statt. Da Bayern in die napoleonischen Kriege verwickelt war, musste das Oktoberfest 1813 ausfallen. In den darauffolgenden Jahren wuchs die Wiesn stetig weiter. Neben der Pferdebahn kamen zur Belustigung der Bevölkerung Kegelbahnen, Kletterbäume und Schaukeln hinzu. 1819 wurde die Leitung der Wiesn von den Münchner Stadtvätern übernommen und seitdem wird das größte Volksfest der Welt - das Oktoberfest - von der Stadt München geleitet.

Fahrgeschäfte

Das erste Karussell wurde 1818 auf der Wiesn aufgestellt. Heutzutage sind von den insgesamt 200 Schaustellbetrieben knapp 80 Fahrgeschäfte. Das erste Riesenrad war 12 Meter hoch und wurde 1880 auf der Wiesn aufgestellt. Zu den historischen Fahrgeschäften des Oktoberfestes gehört auch die Hexenschaukel. Diese gab es 1894 zum ersten Mal auf dem Oktoberfest. Bei der Hexenschaukel dreht sich der Raum um die Schaukelachse von außen. So wird der Gleichgewichtssinn gestört und man hat während der Fahrt den Eindruck, dass sich die Schaukel mehrfach überschlägt. Ein weiteres historisches Fahrgeschäft ist das Teufelsrad, das es seit 1910 auf der Wiesn gibt. Das Fahrgeschäft ist in zwei Bereiche - in den Mitfahrerbereich und den Zuschauerbereich - unterteilt. In der Mitte des Mitfahrerbereiches befindet sich eine Scheibe, die sich zunehmend schneller dreht. Wer mitfahren will muss schnell sein, die besten Plätze befinden sich direkt in der Mitte der Schreibe. Besucher, die mitfahren, versuchen sich sitzend oder liegend auf der Scheibe zu halten. Nach und nach rutscht dann einer nach dem Anderen von de Schreibe, bis nur noch der oder die Gewinner/-in übrig bleibt. Sprüche und Kommentare eines Rekommandeurs machen die Bemühungen der Wettstreiter noch lustiger. Neben den historischen, traditionellen Fahrgeschäften gibt es natürlich heutzutage zahlreiche moderne Fahrbetriebe wie z. B. der Olympia Looping, die für Nervenkitzel sorgen.

Einzug

Der Grundstein für den feierlichen Einzug der Brauereien und Wiesnwirte wurde 1887 von einem beliebten Wirt- Hans Steyrer - gelegt. In diesem Jahr bekam Hans Steyrer auf dem Oktoberfest ein Bierzelt. Vor Freude und damit jeder hört, dass das beliebte Wirtshaus Zum bayerischen Herkules jetzt auch ein Wiesnwirt ist, führ er im festlich geschmückten Vierspänner begleitet von seinen Schankburschen, Kellnerinnen und einer Blaskapelle auf die Wiesn. Seit 1935 nehmen alle Brauereien am Umzug gemeinsam teil. Angeführt wird der Zug von einer in gelb-schwarze Mönchskutte gekleidete Frau, die das Münchner Kindl darstellt. In der Kutsche der Familie Schottenhamel folgt ihr seit 1950 der amtierende Oberbürgermeister von München. Begleitet von den Musikkapellen der Festzelte besteht der darauffolgende Zug aus Brauereien, Wirten und Schaustellern, die in prachtvoll geschmückten Pferdegespannen und Festwagen zur Theresienwiese fahren.

Mit dem Fassanstich wird das Oktoberfest eröffnet

Direkt nach dem Einzug sticht der Oberbürgermeister um 12:00 Uhr im Schottenhamel-Festzelt das erste Bierfass an. Das größte Volksfest der Welt - das Oktoberfest - gilt mit dem Anstich und dem Ruf "O'zapft is" als eröffnet. Die erste Maß bekommt traditionell der bayerische Ministerpräsident. Direkt nach dem ersten Anstich im Schottenhamel-Festzelt werden als Zeichen für alle anderen Wirte, den Ausschank starten zu dürfen, zwölf Böllerschüsse auf der Treppe der Bavaria abgegeben.

Oide Wiesn - eine nostalgische Attraktion

Seit 2010 kann man das Oktoberfest erleben, wie es früher einmal war... Zum 200-jährigen Jubiläum des Oktoberfestes im Jahr 2010 gab es zum ersten Mal im südlichen Wiesn-Bereich die "Oide Wiesn". Aufgrund des großen Publikumserfolges ist die Oide Wiesn zur festen Einrichtung des Oktoberfestes geworden und fällt nur alle 4 Jahre durch das Zentral-Landwirtschaftsfest aus. Auf der Oiden Wiesn fühlt man sich ein bisschen wie in einer Märchenwelt. Hier ist die Zeit stehen geblieben. Historische Fahrgeschäfte, gemütliche Festzelte, in denen bayerische Volkstraditionen gepflegt werden, verleihen der Oiden Wiesn eine nostalgische Atmosphäre, die viele Besucher anzieht.

©FOTOLIA.COM/FOTTOO

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