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Belohnung für gute Schulnoten?

Sowohl gute als auch schlechte Noten gehören zum Schulalltag der Kinder. Viele Eltern stellen sich die Frage, ob und auf welche Weise man die eigenen Schützlinge für gute Noten belohnen sollte. Die Gegner der Belohnung für gute Schulnoten vertreten die Meinung, dass die Anstrengung und das Lernen als eine Selbstverständlichkeit zum Schulalltag gehören und eine gute schulische Leistung weder belohnt noch bestraft werden soll. Schlechte oder gute Noten stellen ja auch eine Art Belohnung oder Strafe dar. Die Befürworter einer Belohnung für gute Schulnoten sind hingegen davon überzeugt, dass die Motivation und Leistungen der Kinder durch eine Belohnung gesteigert werden können. Ähnlich wie im Berufsleben werden gute Leistungen gut entlohnt.

Monetäre Belohnung

Die monetäre Belohnung der Schulleistugen ist eine der häufigsten Belohnungsarten. Die häufige Verwendung hängt damit zusammen, dass Eltern heutzutage oft unter Zeitdruck stehen. Um einen Geldschein oder eine Münze für eine Eins oder eine Zwei dem Kind in die Hand zu drücken benötigt man schließlich nicht viel Zeit oder Kreativität. Nach der Meinung der Schulpsychologen sollte man allerdings mit der finanziellen Form der Belohnung vorsichtig umgehen, da das Prinzip Geldnote für Schulnote einen Charakter des "Abservierens" für viele Kinder hat.

Soziale Belohnung

Die beste, aber auch die aufwendigere Form der Belohnung für gute Schulnoten ist die soziale Belohnung. Diese hat einen größeren positiven Effekt bei Kindern als Geschenke oder Geld. Je nach Vorlieben und Alter des Kindes könnte es zum Beispiel ein Ausflug in einen Freizeitpark, ein Restaurant- oder Zoobesuch sein. Bei älteren Schulkindern könnte sich die Erlaubnis, etwas Außerordentliches mit Freunden ohne Eltern zu unternehmen als eine Belohnung für gute Schulleistungen sehr positiv und motivierend  auswirken.

Kids brauchen Anerkennung

Grundsätzlich lernen Kinder sehr gerne, dies wird leider von Erwachsenen oft unterschätzt. Die Kleinen wollen ermutigt werden und brauchen nicht unbedingt eine Belohnung, sondern Anerkennung ihrer Leistungen. Eine ruhige mit den Eltern verbrachte Viertelstunde, in der zum Beispiel die Mathearbeit durchgeschaut oder der Deutschaufsatz durchgelesen und die Arbeit des Kindes gemeinsam gewürdigt wird, ist dem Kind in der Regel viel Wert.

Fazit

Sparsam eingesetzte und vor allem nicht finanzielle Belohnungen können Schulkinder motivieren. Eine Belohnung in Form eines Geschenkes, wie zum Beispiel eine neue Sporttasche, Turnbeutel oder Federmäppchen, das in die Schule mitgenommen wird und das Kind bei neuen Erfolgen begleitet, oder in Form eines gemeinsamen Ausfluges hat in der Regel einen höheren Motivationseffekt als eine Geld-Belohnung. Ein regelmäßiges Erkaufen von guten Schulleistungen wirkt meistens nur kurzfristig und sollte vermieden werden. Die Belohnungen sollten nicht als Anreiz im Vorhinein gesetzt werden, sondern eher einen überraschenden Charakter haben. Über eine solche unerwartete außerordentliche Anerkennung freuen sich die Kids mehr und der Motivationseffekt ist stärker, als bei einer "Routine-Belohnung".

©FOTOLIA.COM/SUNNY STUDIO

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