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Auch Lernen will gelernt sein

Die Hausaufgaben geben den Schulkids die Möglichkeit in Ruhe das eigene Verständnis zu überprüfen und selbständig den neuen Lernstoff zu trainieren. Doch obwohl diese Tätigkeiten meistens mit Erfolgserlebnissen und positiven Emotionen verbunden sind, werden sie von Schülern oft als lästig empfunden. Es fällt nicht leicht interessante Beschäftigungen wie Internetsurfen, Computer Spiele, Fernsehen u. v. m. bleiben zu lassen. Und vor allem hier sollten die Eltern ihre Kinder beim Lernen unterstützen. Auch Lernen will gelernt sein.

Direkte Beteiligung an der Aufgabenlösung kann das Selbstvertrauen beeinträchtigen

Beim Lernen die Kids unterstützen heißt für Eltern vor allem sich darum kümmern, dass der Sprössling sich die Zeit nimmt die Hausaufgaben gewissenhaft und im Idealfall strukturiert zu erledigen und somit gleichzeitig zu lernen. Währenddessen müssten alle möglichen Ablenkungen außen vor bleiben. Eltern sollten einen gewissen Rahmen für die Hausaufgabenerledigung schaffen und nicht daran direkt teilnehmen oder den Stoff erklären. Dies könnte das Selbstvertrauen negativ beeinflussen, indem  beim Schulkind das Gefühl entwickelt wird, ohne Hilfe nicht voran zu kommen. Die Hilfe sollte sich also auf die organisatorischen Punkte sowie Tipps für Recherchen oder Erkundigungsanrufe beschränken.

An die strukturierte Arbeitsweise das Kind heranführen

Sowohl für die Erledigung der Hausaufgaben über die gesamte Schulzeit hinweg als auch später in der Arbeit ist die Fähigkeit Aufgaben strukturiert zu erledigen sehr hilfreich. Führen Sie ihren Schützling langsam an das strukturierte Arbeiten heran. Gemeinsam können Sie alle häufig unendlich scheinenden Hausaufgaben in kleinere Arbeitspäckchen unterteilen. Der Schüler könnte z. B. jede Teilaufgabe auf einem einzelnen Zettel evtl. mit Angabe der voraussichtlichen Zeit, die er für die Erledigung braucht, aufschreiben. Danach kann die Reihenfolge festgelegt werden. Nach jedem abgearbeiteten Hausaufgabenteil darf der Zettel in den Papierkorb weggeworfen werden. Der immer kleiner werdende Zettelstapel sorgt für Erfolgserlebnisse, schafft das Gefühl etwas geschafft zu haben und fördert das Selbstvertrauen.

Ordnung auf dem Schreibtisch für effizientes Lernen

Des Weiteren kann das positive Gefühl etwas geschafft zu haben gestärkt werden, wenn alle Unterrichtsmaterialien, die nicht mehr benötigt werden, vom Schreibtisch weggeräumt werden. Benötig man das Lineal oder die Buntstifte nicht mehr, sollten diese wieder in das Federmäppchen eingesteckt werden. Die Hefte mit bereits erledigten Hausaufgaben gehören in die Schultasche. So kann man die Gefahr vermeiden in ein falsches Heft zu schreiben und der Schreibtisch bleibt übersichtlich. Auch die Ordnung gehört zu einem effizienten Arbeitsprinzip.

Bei Konzentrationsschwierigkeiten laut denken

Bei Konzentrationsschwierigkeiten können Sie Ihrem Schulkind empfehlen laut zu denken, Anweisungen sich selbst laut zu geben. Bei allen Teilschritten im Rechnen und Schreiben laut mit zusprechen, laut zu lesen, hilft die Konzentration zu stützen. Auch die Fähigkeit sich zu konzentrieren hilft die Hausaufgaben schneller und effizienter zu erledigen.

Fazit

Eltern sollten sich darum kümmern, dass die Schulkinder Hausaufgaben erledigen. Auch Lernen will gelernt sein. Dabei sollten die Eltern nicht direkt an den Aufgabenlösungen sich beteiligen, sondern beim Lernen die Kids unterstützen. Die Fähigkeit zu vermitteln, mit System und Struktur an die Aufgaben ranzugehen, steht hier im Vordergrund.

©ISTOCK.COM/© RIDO

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